SPD: Bürgerversicherung ist der einzig richtige Weg

Veröffentlicht am 23.07.2010 in Kreisverband

Gesundheitsexperte Oliver Reken zu Gast bei SPD-Stammtisch im Haus der SPD

Oliver Reken, Landesgeschäftsführer der mhPlus-Krankenkasse stellte die Probleme der aktuellen Gesundheitsreform dar. Die von der Bundesregierung geplanten 3,5 Milliarden an Einsparung, sind laut des Experten, als unrealistisch anzusehen.
Dabei ging er vor allem auf die Beitragssituation und die von manchen Kassen geforderten Zusatzbeiträge ein, die individuell festgelegt werden. Durch die Reform würde sich an der aktuellen Situation nichts ändern. Außerdem gebe es nur Eckpunkte, erst im Herbst soll das Gesamtpaket der auf den Tisch kommen

Der Gesundheitsexperte sprach sich eindeutig für die von der SPD geforderte Bürgerversicherung aus, welche die Lasten gleichermaßen auf alle Schultern verteilt. Hier sei es wichtig, schnellstmöglich ein klares Konzept auf den Tisch zu legen. Ziel einer zukunftsträchtigen allgemeinen Krankenversorgung sollte vor allem die gegenseitige Solidarität aller Versicherten nach ihren Belastungsmöglichkeiten sein.
„Eine gesetzliche Krankenkasse kann nicht fast ausschließlich von den abhängig Beschäftigten und ihren Arbeitgebern finanziert werden. Die Finanzierung muss breiter gestreut sein,“plädierte der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Oliver Hartstang. Und selbst dann sei nur der Status Quo zu halten, so die Prognose Rekens.

Aufgrund des demographischen Wandels wir die Kluft im Alter immer größer.
Die Zahl der über 60-Jährigen nimmt rapide zu und damit auch die Leistungsanforderungen an das medizinische System. Insbesondere ältere Menschen brauchen natürlicherweise eine immer größer werdende ärztliche Versorgung, zahlen aber als Rentner geringere Beiträge. Dazu kommen auch die immer weiter steigenden Anforderungen an die Pflegeversicherung, welche in den nächsten Jahren dramatisch ansteigen werden.

 

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